Dienstag, 7. Juni 2011

getrieben vom rhythmus

Will nicht mehr atmen.
Doch der Rhythmus zwingt mich.
Will nicht mehr denken.
Doch die Stimmen flüstern.
Will nichts mehr tun.
Doch der Körper bebt.
Ich will nicht mehr leben.
Doch bin zum sterben zu feige. 

neue wärme.

Würde am liebsten immer bei dir sein. In deinen Armen liegen, deinen Duft einatmen und deine Lippen berühren. Dich nie wieder hergeben, nie wieder loslassen. Für immer an dich gefesselt.
Erfüllst mich mit neuer Wärme. Füllst die Lücken in meiner Seele.
Bist ein neuer Teil meiner Seele.

Leere in mir.

Wenn ich springe, doch auf dem Boden stehen bleibe, ist dort diese Leere.

Wenn ich renne und nirgendswo ankomme, ist dort diese Leere.

Wenn ich spreche und nichts aus meinem Mund rauskommt, ist dort diese Leere.



Diese Leere in mir. 

Montag, 6. Juni 2011

So dann wünsch ich mir jetzt mal selber viel Spaß beim in den Schlaf weinen. 
Es ist egal was ich ich mache, weil es alles falsch ist.
Ich wollte hier fertig werden, raus kommen.
Am besten so wie es euch am wenigsten Aufstand macht.
So wie ihr es wollt und mitmacht.
Aber nein. Selbst das ist falsch.
Selbst wenn ich versuche alles so zu machen wie ihr es haben wollt,
Selbst dann reicht es euch noch nicht.
Wie es mir dabei geht, geht unter, ist egal. 

Samstag, 4. Juni 2011

weil oft nur narben bleiben.

Leute kommen und gehen.
Manchmal schneller, manchmal langsamer.
Selten bleiben sie für immer.
Immer öfter gehen sie und reißen etwas mit. 
Ein teil vom Herzen.
Ein Stück Seele.
Leere bleibt.

Doch andere, neue Leute kommen wieder.
Füllen diese Lücken mit Teilen ihrer Seele, ihres Wesen, Ihres Daseins wieder auf.
Doch die Narben bleiben für immer.
Narben die uns immer an diese Zeiten erinnern werden,

manchmal wieder aufplatzen und wieder verheilen werden.
Narben die schmerzen und erinnern. 
Wenn ich schreiben würde, was ich denke, würde es zu dunkel werden.
Wenn ich schreiben würde, was ich denke, würde es niemand lesen wollen.
Ich würde schreiben und verzweifeln.
Verzweifeln an mir und meinen Gedanken.
Ich würde schreiben und denken, nein so soll's nicht sein.
Ich würde schreiben und wissen, das sich kaum etwas ändern würde.
Ich würde schreiben, doch ich tue es nicht.